Der Schweizer Pharmakonzern Roche baut sein Engagement im Bereich des gezielten Proteinabbaus (Degrader-Technologie) weiter aus. Für bis zu 2,3 Mrd. US-Dollar sichert sich das Unternehmen die Rechte an dem BTK-Degrader Bexobrutideg (NX-5948) von Nurix Therapeutics. Das Präparat soll zunächst bei B-Zell-Malignomen entwickelt werden, könnte perspektivisch aber auch bei Autoimmun- und neurologischen Erkrankungen zum Einsatz kommen.
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Das Schweizer Biotechnologieunternehmen ADC Therapeutics hat für sein Antikörper-Wirkstoff-Konjugat (ADC) Zynlonta (Loncastuximab Tesirin) positive Ergebnisse aus der Phase III-Studie LOTIS-5 bei Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem diffus großzelligem B-Zell-Lymphom (DLBCL) vorgelegt. Der Vorteil ist jedoch relativ bescheiden, schwerwiegender werden mehrere Todesfälle im Studienarm im Vergleich zu Placebo bewertet, vor allem an der Börse.
Unter den Start-ups, die im Rahmen des Programms EXIST Forschungstransfer in den kommenden zwei Jahren mit einer Million Euro gefördert werden, ist auch Sapientec aus Mannheim. Das Start-up will den Arbeitsschutz im klinischen Alltag verbessern und den administrativen Aufwand senken.
Die microTEC Clusterkonferenz 2026 bringt Mikrosystemtechnik-Community in Baden-Baden zusammen.
Die Ankündigungen kommen nahezu zeitgleich und senden ein deutliches Signal an Politik und Branche: Sowohl der US-Pharmakonzern Eli Lilly als auch Boehringer Ingelheim stellen geplante Investitionen in Deutschland infrage und verweisen dabei auf die gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen.
Die Pharmakonzerne Eli Lilly und Boehringer Ingelheim haben geplante Investitionen in Deutschland vorerst gestoppt oder reduziert. Lilly halbiert den Ausbau seiner Produktionsstätte in Alzey und stellt weitere Investitionen unter Vorbehalt. Boehringer legt Investitionen von 900 Mio. Euro auf Eis. Die Kritik richtet sich gegen die geplante Gesundheitsreform.
Mit der heutigen Grundsteinlegung für die Riverside Labs Berlin-Mitte entsteht im Herzen des Health Innovation Quarter Berlin-Mitte ein neues, hochspezialisiertes Forschungs- und Produktionsgebäude für die Life-Science-Branche.
Wissenschaftler der ETH Zürich und von der Universität Zürich haben einen neuen Ansatz entwickelt, um Rückenmarksverletzungen zu behandeln. Aus Stammzellen und magnetoelektrischen Nanopartikeln entstehen steuerbare Mikroroboter, die gezielt an den verletzten Stellen im Rückenmark zum Einsatz kommen.
Viel los war im Wonnemonat Mai, doch nicht alles davon hinterließ eine gute Stimmung, wenn man nur einmal an die Standortschließungen von BioNTech denkt, die viel negativen Nachhall erzeugten. Doch die Übersicht liefert eine größere Bandbreite an Meldungen.

Roche/Jean Jaques Schaffner
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TH Mannheim/Foto: Michael Ganninger
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Lars Hübner
ETH Zürich
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